Blog statt Schulheft bzw. statt Tafelanschrieb – Allgemeine Erläuterungen

Dieser Blog des Lehrers (Leiter Stadtmedienzentrum Stuttgart am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg bis August 2015) ersetzt den Tafelanschrieb für den Geschichtsunterricht einer Klasse 8 (Gymn. Schuljahr 2012/13) und gibt gleichzeitig Hinweise für den Ablauf des Unterrichts. Wie bei einem normalen Schulheft übernehmen die Schüler/innen Teile und kopieren sie in den eigenen Blog/Schulheft (Bpe. siehe Menüpunkt Erfahrungsbericht).

AUFGABEN UND ARBEITSMETHODEN IN BLAUER SCHRIFT
Beispieltexte aus Schüler-Blogs/-„heften“ sind KURSIV
Normalschrift für Texte des Lehrers sowie für im Unterricht erarbeiteter Texte

Der Blog war ursprünglich nur für die Schüler/innen der Klasse 8 als Referenz gedacht, wird aber aufgrund reger Nachfrage schrittweise erweitert (Stand September 2016, neueste Beiträge zu Industrielle Revolution).

Erfahrungen mit computergestützem Arbeiten/Rückblick –
Unterricht mit Tablets 2014/15 siehe „About“

Unterrichtssoftware
Aus der Unterrichtspraxis und einer schulischen Medien-Arbeitsgemeinschaft entstand eine Firma (medialesson GmbH), die sich immer noch nach über zehnjährigem Bestehen Bildungstehmen verpflichtet fühlt, aber in anderen IT-Bereichen mittlerweile global unterwegs ist. Die bislang produzierten CD-ROMs sind auch heute noch „state of the art“.

Revolution 1848 Nationalsozialismus

Imperialismus

Alle Materialien im Blog sind frei, basieren aber zunehmend auf drei CD-ROMs mit mehreren Hundert Materialien, Arbeitsblättern, Präsentationen, Quellen, Videos … Die CD-ROMs wurden in Baden-Württemberg (Sonderpreise) subventioniert und von renomierten Wissenschaftlern begleitet.
Zahlreiche Besprechungen der CD-ROMs sowie Bestellungen unter Angabe des Stichworts „Geschichtsblog“ bei medialesson GmbH.

Copyrights:

Die Inhalte des Blogs sind im Sinne der Open Educational Resources (OER) verfügbar gemacht. Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA – siehe about.
Hinweise, Korrekturen, Kommentare gerne an gienger@outlook.com

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Der Absolutismus 1650 bis 1800

Ludwig I., König von Württemberg 1806-1816

Friedrich I., König von Württemberg 1806-1816, J.B. Seele [Public domain], via Wikimedia Commons

Ludwig XIV. 1661-1715

Ludwig XIV., Hyacinthe Rigaud [Public domain], via Wikimedia Commons


 

 

 

 

 

 

 

 

Der Absolutismus ist eine europäische Erscheinung. In allen großen europäischen Ländern, sowie in den deutschen Kleinstaaten gab es absolutistische Herrscher (Könige, Herzöge). Absolute Herrschaft bedeutet, dass der herrschende König oder Herzog Mitbestimmungsmöglichkeiten anderer ausschaltete und alleine herrschte.

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Rede Ludwigs XIV. **

Aufgabe: Schreibe einen Redetext passend zu dem Bild Ludwigs XIV. (im Unterricht).

Ich Ludwig XIV. habe im Jahr 1661 die Regierungsgeschäfte übernommen. Eine meiner ersten Handlungen bestand darin ….

Tagebucheintrag Ludwigs des XIV. anstelle einer Rede

Ich Ludwig XIV. habe im Jahr 1661 die Regierungsgeschäfte übernommen. Eine meiner ersten Handlungen bestand darin, meine Minister zu mir zu bestellen, um ihnen diese Neuigkeit zu berichten. Ich führte den Absolutismus ein. Das heißt, dass ich von nun an alleine herrschte und die Mitbestimmungsmöglichkeiten anderer ausschloss. Ich ließ mir außerhalb Paris ein prunkvolles Schloss bauen: Das Schloss Versailles. Außerdem ließ ich den Adel an meinen Hof ziehen, damit er mir keinen Ärger machen konnte. Ich musste  viel Geld für Feste ausgeben, damit ich den Adel bei Laune halten konnte. Der Berufsadel war ebenfalls eine Erfindung von mir: Ich ernannte reiche Bürger zu Adligen. Sie waren mir dankbar, dass ich ihnen einen höheren Stand zuwies und somit waren sie treuer als der gebürtige Adel. Ich ließ auch ein stehendes Heer aufstellen, damit ich jederzeit gegen einen Angriff gewappnet war (sowohl gegen die eigenen Leute als auch gegen ausländische Feinde). Ich war der Erste, der ein stehendes Heer hatte. Dadurch konnte ich viel erobern und die Grenzen Frankreichs erweitern. Das Gesetz, das mein Großvater verabschiedete und welches den Hugenotten erlaubte nach ihrer Religion zu leben, schaffte ich ab. Daraufhin ließ ich das Edikt von Fontainebleau (1685) aufstellen, das jeden Franzosen zum katholischen Glauben zwang. Viele Hugenotten flüchteten daraufhin ins Ausland. Mein Spitzname wurde der Sonnenkönig
© Sarah S.

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Film zum Bau von Versailles -You Tube **

Zusammenfassung Filmclip (Freiwillige Hausaufgabe)
1694 erhebt sich Paris mit Hilfe des Provinzadels  gegen das Königshaus Frankreichs. Sie verlangen den Tod der Mutter von Ludwig XIV., die momentan noch als Königin regierte. Ludwig war  zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Kind.
Von diesem Tag an beschloss er, dass nie jemand mehr Reichtum und Macht haben sollte als er selbst.
Als er später auf das Schloss eines anderen eingeladen wird, welches größer war als sein eigenes,  ließ er den Besitzer einsperren und beschloss sich selbst ein noch viel Prächtigeres zu bauen. Dazu ließ er sich die besten Konstrukteure herbeischaffen und hatte vor  sein Schloss auf dem alten Jagdrevier und dem Sumpf der hier war zu bauen.
Das Schloss seines Vaters, das an diesem Ort stand,  wollte er aber nicht abreißen und es sollte in die neue Konstruktion mit eingebaut werden.
© Nadja K.

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Bilder zum Absolutismus **

Hausaufgabe: Ergänzen der bereitgestellten Bilder – Erkennen des internationalen Charakters des Absolutismus

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Bilder zum Schloss Ludwigsburg

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

© Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Fotoarchiv

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Besuch im Schloss Ludwigsburg **

Aufgabe: Mache Bilder und Tonaufnahmen während der Führung im Schloss Ludwigsburg, erstelle eine kommentierte Diaschau und fasse die Informationen der Führung in einem Bericht zusammen.

Luftbild Schloss Ludwigsburg; © Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, Fotoarchiv

Herzog Eberhard Ludwig (1693-1733) ließ das Schloss Ludwigsburg erbauen. Beginnend 1706 mit dem alten Corps de Logis (Querbau vorne links) wurde das Schloss schrittweise durch Querflügel (Ordenssaal, Kirche, Theater) und bis 1733 durch das neue Corps de Logis (langer Querbau oben) erweitert. 1806 wurde Herzog Friedrich von Napoleon für seine Dienste im Krieg gegen Russland zum König ernannt. Friedrich I. 1806-1819. Der letzteKönig von Württemberg dankte 1918 ab.

Eindrücke von Schlossführung am 5.10.2012

Das Rechtswesen besprachen die Minister mit dem Herzog und führten dann seine Befehle aus.
Der Grundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ wurde nicht wirklich beachtet. Der König beschloss selbst das er die meiste Würde hatte dann die Adeligen, danach die Bürger und Diener und die Bauern hatten am wenigsten Würde.
     „Rechtsgleichheit“ wurde genauso wenig beachtet wie „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, da der Herzog sehr viel mehr Rechte hatte als ein Diener, z.B. konnte er Jagen was Dienern nicht erlaubt war.
     Das Gewaltmonopol hatte ganz allein der Herzog, er hatte Gewalt über alle, deshalb holte er alle Adligen und Fürsten auf sein Schloss um den Überblick zu behalten.
     Das Schloss wurde von Steuern erbaut. Wer diese Steuern nicht bezahlen konnte musste Fronarbeit leisten. Fronarbeit bedeutete dass Leute, meist männliche Personen zwischen 16-20, helfen mussten das Schloss zu erbauen. Frauen oder ältere Leute wurden meistens nicht für Fronarbeiten eingestellt, da sie die Aufgaben wie z.B. schwere Steine schleppen nicht erfüllen konnten. Das Schloss wurde 1806 fertig gebaut. Bei dem Bau starben 45 Arbeiter.
Auch die Kleiderordnung war sehr streng gehalten. Frauen durften einen Hüftumfang von 40cm haben! Die inneren Organe wurden dadurch oft verschoben was für die Frauen sehr ungesund war. Es gab 9 Kleiderklassen. Jede Klasse hatte ihre Farben vorgeschrieben.Der König (Klasse 1) durfte blauen Samt tragen was sonst keiner durfte. Die Frau des Herzogs durfte allein goldenen Samt tragen. Die Klassen  5-9 durften auf den Hof, Klasse 1-4 nicht. Erwischte man zum Beispiel eine Frau der Klasse 1-4 (z.B. Bäuerin) in einem goldenen Samtkleid wurde ihr das Kleid auf der Straße weggerissen und sie wurde bestraft zum Beispiel mit Geldstrafen.
© Moritz H.

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